Hilfe, wie rette ich meine Vorsätze für 2010?

Kolumne von Lioba Heinzler, erschienen im RGA und der WZ 23.01.2010

Januar ist der Monat der guten Vorsätze. Der Jahreswechsel hat neue Ideen für das eigene Leben geweckt. Weniger Gewicht, aber mehr Zeit für die Familie und den Sport. Dafür weniger arbeiten. Oder geheime Wünsche wie „Ich finde meinen Traumpartner“ oder „Ich lebe sparsamer und mach endlich das große Geld“. Das klappt in den ersten Tagen des neuen Jahres noch recht gut. Aber dann… Was ist zu tun, dass es mit den Vorsätzen in diesem Jahr besser klappt als in den Jahren zuvor? Dass sie nicht nur den Februar überleben, sondern Teil eines neuen Lebensgefühls werden? Hier hilft es, sich konkret vorzustellen, wie es ist, wenn der Vorsatz Wirklichkeit wird: „Wie sieht mein Leben dann aus, wie fühlt es sich an?“ Denn was man sich nicht vorstellen kann, kann man auch nicht erreichen. Allen genialen Neuerungen der Menschheit ging eine Idee voraus. Danach folgte harte Arbeit: Versuch und Irrtum, Erfolge und Misserfolg, Fortschritt und Rückschläge wechseln sich ab. Fachleute haben herausgefunden, dass man etwas Neues zirka 30-mal regelmäßig wiederholen muss, damit es selbstverständlicher Teil des Lebens, also eine Gewohnheit wird. Rituale und ein fester Platz im Tagesablauf helfen dabei. Die Kunst in der Veränderung lautet: Einmal mehr aufstehen als hinfallen. Oder wie es Leonardo da Vinci sagte: „Spann Deinen Karren vor einen Stern!“

 
 

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