Entfalten Sie Ihre Möglichkeiten.

Was lebt, verändert sich. Das trifft auf Unternehmen und Organisationen ebenso zu wie auf Mensch und Natur. Das Dumme an Veränderung ist, dass sie eher selten nach unseren persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten fragt. Das Schöne an Veränderung ist, dass wir sie positiv beeinflussen und aktiv gestalten können.

Organisationen und Unternehmen haben komplexe Aufgaben, individuelle Pläne und kollektive Ziele. Wie gut, dass Menschen in Organisationen und Unternehmen besondere Talente, persönliche Stärken und vielfältige Möglichkeiten haben.

Jede Veränderung ist immer auch eine Chance. Nutzen Sie sie. Das Zauberwort heißt dialogische Unternehmensentwicklung. Denn wenn alle Beteiligten in Prozesse der Veränderung einbezogen sind, schöpfen Sie aus einem schier unendlichen Potential an individuellen Fähigkeiten, persönlichen Kompetenzen und kollektiven Möglichkeiten.

Als Supervisorinnen sind wir Experten für Veränderungsprozesse. Als moewe arbeiten wir weitblickend. Als Profis begleiten wir Sie in Ihrem individuellen Prozess. Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf Sie.

 
 

Veränderungen

Das Leben ist überraschend und meist unerwartet. Dabei sind Sinn und Zweck zunächst oft verborgen. Ist der Frosch ein Kröte, an der wir zu schlucken haben? Oder tarnt sich die Chance als Frosch, den wir küssen sollten?
Die Entscheidung liegt bei uns.

Das Leben verändert sich, die Dinge und uns. Oder umgekehrt. Fest steht: nichts bleibt, wie es ist. Wenn wir erkennen, dass Leben genau das ist, tun wir uns leichter mit den kleinen und großen Überraschungen, die das Leben für uns bereithält. Wir sind eher bereit, die Dinge kommen und gehen zu lassen, Veränderung als Chance zu be- und ergreifen.

 
 

Empfehlung

u. a. mit einem Artikel von Sabine Wengelski-Strock zum Thema:
Veränderungen auf einer Palliativstation aus gruppenanalytischer Perspektive

ISBN  978-3-86219-286-1

 
 

Angst - ein Signal

Von Sabine Wengelski-Strock

Nachts allein im dunklen Wald – manche Menschen singen, um ihre Angst zu bewältigen. Die Angst vor der Dunkelheit ist ein Erbe aus der Menschheitsgeschichte. Angst gehört zum Menschen dazu, sie ist in vielen Fällen ein Warnsignal und hilft, gefahrenvolle Situationen angemessen zu meistern. Die Gefühle finden gern in Worten Ausdruck: „Da ist mir das Herz vor Angst in die Hose gerutscht, aber ich hab‘s geschafft“ oder „Das habe ich mit zitternden Knien hinter mich gebracht.“ Was aber ist, wenn Angst nicht mehr zum Handeln motiviert, sondern lähmt? Wenn die Angst so groß geworden ist, dass keine Handlungsidee mehr entstehen? Im Berufsleben gibt es viele Situationen, die zur Lähmung aus lauter Angst führen können: Es verschlägt einem die Sprache. Das ist vielleicht noch harmlos. Aber wenn sich Gedanken und Gefühle einstellen wie: „Wir können gar nichts mehr machen“, „Ich bin eingepresst in ein Korsett, das mir die Luft abschnürt“, „Es ist egal, was ich mache, es hat sowieso keinen Zweck“ - dann wird Angst zu Lähmung und ist weder produktiv noch gesund. Was kann helfen, wenn Situationen verfahren und ausweglos erscheinen? Im Moment stellen sich Situationen in Wirtschaft und Politik oft so dar - Wirtschaftskrise und kein Ende. Der erste Schritt aus der Lähmung ist, wie so oft, simpel: Mit anderen darüber sprechen und analysieren - „Was macht die größte Angst und wie kann ich ihr begegnen?“
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